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Wählen Sie den Anfangsbuchstaben des gesuchten Begriffs aus der obenstehenden Liste, um zum entsprechenden Abschnitt des Glossars zu springen. Beginnt der gesuchte Begriff mit einer Ziffer oder einem Sonderzeichen, wählen Sie '#'.


 

- A -

Additive Grundfarben
Siehe »RGB«.
Alphakanal
Alphakanäle werden in Photoshop zusätzlich zu den Kanälen für die Grundfarben Schwarz, RGB oder CMYK eingerichtet. Bildprogramme legen Alphakanäle an, wenn eine Auswahl gespeichert wird. Weisse Flächen im Alphakanal repräsentieren zum Beispiel ausgewählte Bildbereiche, schwarze Flächen nicht ausgewählte. Die Informationstiefe je Pixel ist acht Bit, so dass 256 unterschiedliche Auswahlintensitäten je Bildpunkt gespeichert werden können. Die Kanäle werden über die Kanälepalette kontrolliert. Auf diesem Schaltfeld werden Kanäle unabhängig voneinander zur Ansicht und/oder zur Bearbeitung freigegeben. Ein Alphakanal erhöht die Dateigrösse um den Betrag einer Graustufenversion des Bildes.
 
Anti-Aliasing
Siehe »Glätten«.
 
Arbeitsspeicher
Der Arbeitsspeicher enthält Daten, die nicht physikalisch auf einem Datenträger verewigt sind. Die Daten im Arbeitsspeicher (RAM) sind flüchtig, das heisst, sie gehen bei Ausschalten des Geräts verloren, wenn sie nicht zum Beispiel auf der Festplatte gespeichert werden. Da der Zugriff auf einen Arbeitsspeicher auf Halbleiterbasis viel schneller ist als auf einen elektromagnetischen Speicher, wird heute mit Arbeitsspeicherchips auf Halbleiterbasis (häufig in SIMM-Ausführung) gearbeitet.

 

Auflösung

Die Zahl der Bildpunkte pro Längeneinheit bestimmt die Auflösung und damit die Detailgenauigkeit der Bildwiedergabe. Typische Flachbettscanner lösen 400 Pixel pro Inch (dpi) auf, Computermonitore meist 7Z bis 120 dpi. Bei Scannern wird meist eine physikalische Auflösung angegeben, die das Gerät tatsächlich aufgrund seiner Bestückung mit CCD-Elementen erreicht, sowie ein höherer Wert, der jedoch nur durch Hochrechnung (Interpolation) von Bildinhalt ohne Informationsgewinn zustandekommt. Bei Scannern kann die Auflösung in vertikaler und horizontaler Richtung unterschiedlich gross sein.

 

Auswählen

Beim »Auswählen« wird ein beliebiger Pixel-Bereich festgelegt, der nach dem Auswahlvorgang unabhängig von der Umgebung bearbeitet, bewegt, kopiert oder montiert werden kann. Typische Auswahl-Werkzeuge sind Lasso oder Zauberstab. Ausgewählte Bereiche werden in der Bildschirmdarstellung von einer Fliessmarkierung eingefasst – eine gestrichelte, schillernde Linie. Sie kann verborgen werden, um den Übergang zwischen dem markierten, bearbeiteten und dem ausserhalb liegenden Bildteil besser zu beurteilen. Auswahlen können als Alphakanal gespeichert werden. Siehe »Alphakanal«.

 

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- B -

BMP

Das BMP-Format (Bitmap) ist nur bei den Betriebssystemen MS-DOS/Windows und OS/2 auf IBM-kompatiblen Computern gebräuchlich. Dabei können Sie die Farbinformation auf acht oder vier Bit pro Pixel reduzieren. Zum Beispiel müssen die Hintergrundbilder für den Windows-Desktop im BMP-Format gesichert sein, dem »Hausformat« von Windows. Sonderformen des BMP-Formates sind RLE und DIB: RLE ist eine einfache Kompression mit Lauf längencodierung (Run Length Encoding), die aber nur bis acht Bit Farbtiefe angeboten wird. Das Windows-Logo beim Windows-Programmstart liegt im RLE-Format auf der Platte. DIB für Device Independent Bitmap, geräteunabhängiges Pixel-Bild, ist identisch aufgebaut wie BMP. Sie benötigen es zur Integration von Pixel-Bildern in Programmfenster oder Multimedia-Anwendungen.

 

Beschneidung

Im Photoshop-Sprachgebrauch meint der Ausdruck eine Einschränkung des Tonwertbereichs, wobei Differenzierung verlorengeht, weil unterschiedliche vorhandene Tonwerte auf einen einzigen Tonwert, zum Beispiel Schwarz oder Weiss, gesetzt werden. Zu Beschneidung kann es etwa bei den Photoshop-Befehlen »Variationen« oder »Tonwertkorrektur« kommen, aber auch bei der Farbseparation. Das Photoshop-Feld »Variationen« bietet die Option »Beschneidung anzeigen«.

 

Bit

Acht Bits bilden ein Byte, die kleinste adressierbare Speichereinheit. Je mehr Bit ein Pixel darstellen, desto mehr verschiedene Graustufen können abgebildet werden (Datentiefe). Wenn nur ein Bit – also »0« oder »1« – für ein Pixel steht, können nur zwei Tonwerte, nämlich Schwarz oder Weiss, gezeigt werden. Acht Bit ermöglichen 256 Tonwerte.

 

Bitmap

Ein aus einzelnen Pixeln – und nicht aus Kurven, Objekten und Flächen – bestehendes Bild wird allgemein Bitmap genannt. Jedes einzelne Pixel drückt bestimmte Farb- oder Dichtewerte aus. Bildverarbeitungsprogramme arbeiten mit Bitmaps wie dem TIFF-Format. Im Apple-Bereich und im Programm Photoshop wird unter Bitmap auch eine Strichgrafik (Line-Art, 1-Bit-Grafik) verstanden, die nur aus schwarzen und weissen Bildpunkten besteht.

 

Bezierkurve

Eine durch Ankerpunkte kontrollierte Kurve in einem Pfad. Die Formen einer Bezier-Kurve werden verändert durch Verschieben von vier Kontrollpunkten, die sich jeweils an den Enden von zwei geraden, variabel langen Linien befinden. Jede Linie geht von einem Ankerpunkt aus. Ein Verschieben dieser Linien drückt die Kurve in eine andere Richtung. Der Ingenieur Pierre Bezier entwickelte diese Art der Kurvenbeschreibung bei Renault, um die Rundungen an Autochassis korrekt zu beschreiben. Bezier-Kurven werden vor allem von objektorientierten Grafikprogrammen wie Adobe Illustrator oder CorelDraw verwendet, aber auch Photoshops Pfad-Werkzeug arbeitet mit Bezier-Kurven. Siehe »Pfad«.

 

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- C -

CCD

Charge-Coupled-Device, ladungsgekoppelte Speicher. CCD-Elemente werden in billigeren Scannern eingesetzt: Auf einer Zeile sitzen spezielle optoelektronische Sensoren, die auf die auftreffenden Helligkeiten mit unterschiedlichen Spannungszuständen reagieren; diese werden dann in ein digitales Format übersetzt.

 

CIE-Lab

Farbmodell mit Helligkeit (L für Luminanz) und zwei Farbkomponenten (a, b). Entspricht der amerikanischen Definition des HSB-Farbraums.

 

CMYK

CMYK ist das Farbmodell der Druckvorstufe. Offsetdruckmaschinen arbeiten mit den deckenden, subtraktiven Grundfarben, die, übereinandergedruckt, Schwarz ergeben. Es sind Grünblau, Gelb und Purpur sowie Schwarz (Cyan, Yellow, Magenta, Black). Gelb, Grünblau und Magenta entstehen durch Mischung von jeweils zwei der additiven Primärfarben Rot, Grün und Blau zu gleichen Teilen. Grünblau, Gelb und Purpur übereinander ergeben theoretisch bereits Schwarz, aus drucktechnischen Gründen jedoch ein dunkles Grau oder Braun. Die eigene Druckfarbe Schwarz verstärkt deshalb den Tiefeeindruck; ausserdem spart es Druckfarbe und macht den Druckprozess stabiler, wenn statt der drei Druckfarben Cyan, Yellow und Magenta übereinander lediglich ein gleichwertiger Schwarzanteil gedruckt wird. Andere Farbmodelle, die von Photoshop ebenfalls unterstützt werden, sind RGB und CMYK.

 

CPU
Zentraler Rechenprozessor, Central-Processing-Unit.

 

Cache
Der Cache-Speicher merkt sich als Zwischenspeicher häufig benutzte Datensätze. Diese werden im Wiederholungsfall mit dem Cache-Speicher schneller neu geladen als von der Festplatte.

 

Cartridge

Grosse Datenmengen werden oft auf Cartridges transportiert. Gemeint ist meist eine tragbare Wechselfestplatte (Kapazität zum Beispiel 88 oder 270 Mbyte), etwa von Syquest. Aber auch Datenbandkassetten, die in Streamern laufen, werden als Cartridges bezeichnet.

 

Chrominanz
Farbanteil des Videosignals, zum Beispiel bei den Farbmodellen Lab und YCC.

 

Clickable Map
Siehe »Image Map«.

 

Clipart
Digitalisierte Grafiken und Logos zu verschiedenen Themengebieten, die Grafikprogrammen beiliegen oder auf CD-ROM zu kaufen sind.

 

Cromalin
Im Cromalin-Verfahren werden Einzelblätter von Vierfarbdruckfilmen zur Farbprüfung gedruckt (Proof).

 

Cursor

Eingabepunkt, an dem eine Datei verändert wird. In der Bildverarbeitung wird der Cursor meist durch einen Pfeil, durch ein Werkzeugsymbol oder durch ein Kreuz dargestellt. In Photoshop wird die Cursorposition durch ein Werkzeug angezeigt, das nur an seinem »Hat Spot« aktiv ist oder durch einen Umriss in der Grösse des aktiven Mal- oder Retusche-Werkzeugs.

 

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- D -

DCS
Eine in vier CMYK-Farbauszüge separierte Grafik im Dateiformat EPS. Siehe »EPS«.

 

DTP

Desktop Publishing (DTP) meint das Entwerfen eines Ganzseitendokuments auf einer selbständigen Computereinheit, zum Beispiel auf dem PC, bei dem Texte, Überschriften, Grafiken und Bilder integriert werden. Zu den bekanntesten Programmen gehören Pagemaker und Quark Xpress.

 

DTR
Desktop Reproduction führt DTP fort. Gemeint ist die Bilddigitalisierung und -bearbeitung mit kostengünstiger Standardhard- und Software.

 

Dateiformat

Ein Bild kann in verschiedenen Datenstrukturen – Dateiformaten – abgespeichert werden, so etwa in TIFF, EPS oder Jpeg. Ein Programm muss eine Importfunktion für das jeweilige Format besitzen, um es öffnen zu können.

 

Densitometer

Gerät zum Messen des Schwärzungsgrades etwa auf Fotopapieren, Andrucken oder Monitoren. Das Densitometer erfasst den Dichteumfang einer Vorlage und hilft bei Qualitätskontrolle und Belichterkalibrierung.

 

Dithering

Kann eine bestimmte Farbe oder ein Tonwert nicht dargestellt werden, werden nebeneinanderliegenden Pixeln in einem Streumuster verfügbare andere Farben zugewiesen, um die fehlende Farbe zu simulieren. Unterstützt zum Beispiel ein Monitor nicht mehr als 256 Farben, simuliert er weitere Farben durch Aneinandersetzen ähnlicher, verfügbarer Farbpunkte (Dithering, Streuraster). In Photoshop sind zwei Arten von Streuraster etwa für die Monitordarstellung, aber auch beim Rastern der Bilddateien selbst wählbar: Pattern Dithering und Diffusion Dithering. Im Gegensatz zum Rastern sind beim Dithern alle Punkte gleich gross, Tonwertunterschiede werden durch die Zahl der Druckpunkte pro Flächeneinheit, nicht durch die Grösse der Druckpunkte simuliert.

 

Dot Pitch
Siehe »Monitor«.

 

DPI

Auflösungen werden meist mit dots per inch (dpi), Bildpunkten pro Inch, angegeben. Tageszeitungen drucken meist mit ca. 80 Pixeln pro Inch, Hochglanzmagazine mit 200. Hochwertige Farbdrucker, die zum Beispiel auf Fotopapier belichten, drucken mit 300 dpi. Eine Verdoppelung der Auflösung vervierfacht die Zahl der Bildpunkte.

 

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- E -

EBV
Elektronische Bildverarbeitung.

 

EPS

Beim Sichern mit der Endung EPS für Encapsulated PostScript verwandeln Sie das Bild in eine Datei, die nur noch zum Einbau in Layoutprogramme oder zum Ausbelichten gedacht ist, aber nicht mehr zum Bearbeiten. Nur die Grösse des gedruckten Bildes lässt sich noch ändern. Beim Speichern einer separierten EPS-Bilddatei kann man ein kleines TIFF-Bild mitsichern, damit das Werk im Layout nicht nur als leerer Rahmen angezeigt wird. Viele Bildprogramme können EPS zwar schreiben, aber öffnen es höchstens, wenn sie es selbst erstellt haben. EPS-Dateien können zusätzlich zum Pixel-Bild auch Kurvengrafiken oder Schriften enthalten, die unabhängig von der Bildauflösung in höchster Druckerauflösung ausgegeben werden. Zusätzlich nimmt EPS auch Freistellpfade auf – Auswahlkonturen um ein Motiv herum. Die EPS-Kodierungsoption »binär« kostet weniger Speicherplatz und Belichterzeit, wird aber nicht von allen Programmen geöffnet. Im Zweifelsfall verwendet man die ASCII-Variante, die extrem viel Speicherplatz benötigt. EPS-Dateien sind in verschiedenen Rechnerwelten zu Hause. Das EPS-Format ist vor allem in der professionellen Druckvorstufe wichtig.

 

Entrastern
Beim Aufrastern eines bereits gerasterten Bildes können linienförmige, störende Moira-Muster entstehen. Sie werden durch leichte Unschärfe (Entrastern) vermieden.

 

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- F -

Farbauszug
Ein Farbauszug enthält Informationen über eine Grundfarbe oder einen Farbkanal eines Farbbildes als Graustufendarstellung. Farbauszüge werden bei der Farbseparation erzeugt.

 

Farbmodell

Farbspektren können in verschiedenen Farbmodellen abgebildet werden. Die gängigsten sind RGB und CMYK, dazu kommen HSV (auch HSL oder HSB), im professionellen Bereich Lab und YCC. Bilddateien und Monitore arbeiten mit RGB, aber viele EBV-Programme bieten auch die Farbmischung nach HSV und YMCK an. Massendruckwerke entstehen im CMYK-Modus.

 

Farbpalette
In der EBV ist die Farbpalette eine individuelle oder vorgefertigte Palette von Farben, die mit der Farbsonde aufgegriffen und in eine Bilddatei übertragen werden können. Bei Bilddateien mit indizierten Farben werden aus einem Angebot von zum Beispiel 16,7 Millionen Farben 256 zu einer Palette zusammengestellt, mit der das Bild gezeigt werden kann.

 

Farbseparation
Für den Mehrfarben-Offsetdruck werden Farbbilder in vier Graustufenbilder für die Druckfarben Schwarz, Gelb, Magenta und Blaugrün (CMYK) separiert.

 

Farbtemperatur

Die Farbtemperatur gibt die farbliche Zusammensetzung des Lichts an und wird in der Masseinheit Kelvin gemessen. Je niedriger der K-Wert, desto mehr tendiert das Licht gegen Rot. Höhere K-Werte machen das Licht blauer. Abendrot hat um 3000 Kelvin, das Normlicht der Druckindustrie mit 5500 Kelvin soll normales Mittagslicht simulieren, klarer blauer Himmel hat über 10000 Kelvin.

 

Farbtiefe

Die Farbtiefe bezeichnet die Anzahl von Bits, mit der die Farbinformationen eines einzelnen Bildpunktes codiert werden. Je mehr Bits pro Bildpunkt, um so differenzierter und feiner gerät das Bildergebnis. Im Desktop-Bereich verbreitet ist eine Farbtiefe von 24 Bit (28 = 16,7 Mio. Farben, sogenanntes Truecolor), doch Hi-End-Scanner digitalisieren auch mit weit höheren Farbtiefen, um vor allem eine noch präzisere Schattendurchzeichnung zu erreichen.

 

Farbwert

Jeder Farbe ist ein numerischer Wert zugeordnet, der vom verwendeten Farbmodell abhängt. So hat Rot im RGB-Modell die Werte 100/0/0 Prozent, im CMYK-Schema wird es mit 0/100/100/0 Prozent angegeben.

 

Filter

In der elektronischen Bildverarbeitung sind Filter bestimmte Befehle, die jedes einzelne Pixel nach einem festgelegten Schema verändern. Zu den gebräuchlichsten Filtern gehören Schärfe- und Weichzeichnerfilter, verbreitet sind aber auch Effektfilter wie »Relief«, »Mosaik«, »Wellen« oder »Wölben«.

 

Flachbettscanner
Preisgünstiges Tischgerät zur Digitalisierung von Papierbildern. Siehe »Scanner«.

 

Font

Schriftart (wie etwa Times oder Helvetica), die in einem bestimmten digitalen Format wie Adobe Type l oder TrueType vorliegt. In Photoshop können Schriften sowohl im Type-1-Format als auch TrueType eingesetzt werden. Die Schrift wird immer in der Auflösung des zugrundeliegenden Bildes aufgerastert; dabei kann es zum Sägezahneffekt kommen.

 

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- G -

GCR

Das »Grey-Component-Replacement« GCR, wie es auch Photoshop anbietet, steht für das völlige oder teilweise Ersetzen der aus Cyan, Magenta und Gelb gebildeten Grautöne eines Bildes durch Schwarz. Gezielter GCR-Einsatz kann auch verhindern, dass dunkles Grau oder Schwarz, das nur durch CMY gebildet wird, im Druck braun oder sonstwie farbstichig wirkt. Um Gegensatz zu UCR (Under Color Removal) wirkt GCR auf den ganzen Tonwertbereich eines Bildes und nicht nur auf die Schatten.

 

Gamma-Korrektur
Siehe »Gradationskurve«.

 

Glätten

Die Photoshop-Option »Glätten« erstellt einen weicheren Übergang unmittelbar am Rand einer Auswahl. »Glätten« verhindert Treppeneffekte oder harte Kanten beim Einsetzen von Pixelbereichen. Dabei werden zum Beispiel harte Übergänge zwischen einem montierten Bildteil und dem Hintergrund halbtransparent gefüllt; nur die äussersten Randpixel erhalten zu 50 Prozent den Wert der unmittelbar benachbarten nichtausgewählten Bildpunkte. Das ist meist die ideale Einstellung, um Schnittkanten bei Montagen zu vermeiden.

 

Gradationskurve

Die Gradationskurve zeigt das Verhältnis zwischen vorhandener Lichtmenge und durch Bearbeitung erzeugter Schwärzung. Eine Gerade in einem Winkel von 45 º zeigt, dass Ein- und Ausgabewerte unverändert bleiben. Durch Manipulation der Kurve werden die Dichten des Bildes in erster Linie nicht erweitert, sondern umverteilt. Die Gradationskurve stellt über ihren Graphen dar, welche früheren Tonwerte (»Eingabe«) auf welche neuen Werte (»Ausgabewerte«) korrigiert werden. Ein spezieller Fall ist die Gamma-Kurve, die nur die mittleren Tonwerte anhebt oder senkt, ohne die wichtigen Lichter oder Schatten zu verschieben.

 

Grafikkarte

Die Grafikkarte, die auf der CPU-Platine eingesteckt wird, setzt die Computersignale in ein für den Monitor verständliches Datenformat um. Ein Arbeitsspeicher (RAM) auf der Grafikkarte speichert die Bildschirmsignale zwischen. Je grösser der Videospeicher, um so höher die Zahl der darstellbaren Farben bei höchster Auflösung. Eine Grafikkarte mit 1 Mbyte Video-RAM kann 256 Farben in 1024><768 Punkten oder 32000 Farben in 640~480 Punkten zeigen.

 

Grafiktablett

Mit einem Grafiktablett (auch: Digitalisiertablett) kann wesentlich präziser gearbeitet werden als mit einer Maus. Beim Grafiktablett wird ein Stift über eine Fläche bewegt, um so zum Beispiel bestimmte Bildbereiche zu bemalen oder zu maskieren. Kriterien für Grafiktabletts sind Grösse und Druckempfindlichkeit.

 

Graukeil

Der Graukeil zeigt genormte Grauwerte in einem festgelegten, abgestuften Verhältnis. Er kann zur Überprüfung von Farb- und Kontrasttreue gescannt, auf dem Monitor abgebildet und gedruckt werden.

 

Graustufen

»Graustufen« meint in der digitalen Bildbearbeitung einen Farbmodus, in dem die Pixel eines Bildes zum Beispiel 256 Zwischentöne zwischen Schwarz und Weiss darstellen können. Davon zu unterscheiden ist zum Beispiel der »Bitmap«-Modus, der nur zwei Tonwerte trennt: Schwarz und Weiss.

 

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- H -

HSV

Das HSV-Farbmodell definiert Farben durch Farbton (Hue), Sättigung (Saturation) und Helligkeit (Value). – Der Farbton nennt die genaue Lage des Farbtons im Farbspektrum, gedacht als 360-Grad-Kreis: Rot liegt bei 0 Grad, Blau bei 120, Cyan bei 180, Grün bei 240. – Die Sättigung wird auf einer Skala von Grau bis zur Reinfarbe gemessen. Ein auf Null reduzierter Sättigungsgrad führt zu Grau; ein hoher Sättigungsgrad lässt Farben leuchtend wirken. – Helligkeit gibt die sichtbare Helligkeit verglichen mit einer Grauskala an, anders ausgedrückt, den Anteil an Licht, den wir bei einer Farbe wahrnehmen. 100 Prozent steht für Weiss, 0 Prozent für Schwarz; der reine Farbton hat 50 Prozent. Das HSV-Modell gilt als eingängigste Farbbeschreibung.

 

Halbtonbild

Bei einem Halbtonbild gehen die Dichtestufen kontinuierlich ineinander über. Da jedoch Laserdrucker oder Offsetdruckmaschinen nur Schwarz drucken können, müssen die Bilder erst gerastert werden. Die Aufrasterung in unterschiedlich grosse schwarze Punkte – meist 20 bis 70 pro Zentimeter – täuscht Halbtöne vor. Diabelichter oder Fotopapierbelichter geben verschiedene Halbtöne direkt ohne Rastern aus. Pro Schwarzweißbild oder pro Grundfarbe werden meist 256 Halbtöne unterschieden.

 

Handscanner
Billigscanner, der von Hand über eine Vorlage bewegt wird. Siehe »Scanner«.

 

Helligkeit
Komponente des HSV-Farbmodells.

 

Hicolor
Eine Farbtiefe von 16 Bit (64000 Farben) wird Hicolor genannt. Siehe »Truecolor«.

 

Histogramm

Das Histogramm stellt in einer Balkengrafik die Verteilung der Dichtewerte oder der Farbintensität eines Bildes dar. Jeder Balken steht für eine der Z56 Dichtestufen eines Bildes; je höher der Balken, um so mehr Pixel dieser Dichte sind vorhanden. Das Histogramm gibt Aufschlüsse darüber, ab neue Schwarz- und Weißpunkte gesetzt werden sollten.

 

Homepage
Die zentrale Seite eines Informationsanbieters auf den World-Wide-Web-Seiten im Internet. Quasi der Empfangsbereich, von dem aus zu den einzelnen Bereichen weitergeleitet wird.

 

Horizontalfrequenz

Die Horizontalfrequenz eines Monitors oder einer Grafikkarte gibt Aufschluss über die Vertikalfrequenz bei einer bestimmten Auflösung und damit über die Qualität der Bilddarstellung. Als untere Grenze für die Vertikalfrequenz gelten 70 Hertz, wesentlich besser sind jedoch Werte über 85 Hertz. Die Formel: Horizontalfrequenz/(Vertikalauflösung + fünf Prozent). Dabei sind die fünf Prozent der nicht sichtbare Bildteil, der bei der Berechnung mit zu berücksichtigen ist. Eine mögliche Horizontalfrequenz von 69 Kilohertz führt also auf einem Monitor mit 768 Linien (= Vertikalauflösung) zu einer hochwertigen Bildwiederholrate von gut 85 Hertz. Die Formel: 69000 / (768+38).

 

Hot Spot
Der aktive Punkt eines Cursors.

 

Hypertext

Durch Querverweise innerhalb einer Textdatei bietet das Hypertext-Verfahren die Möglichkeit, innerhalb eines Dokuments an unterschiedlichste Stellen im Text zu gelangen und von dort wieder zurück zum Ursprung zu wechseln. Hypertext wird oft für Online-Hilfen verwendet.

 

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- I -

Image Map

Eine Image Map (auch Clickable Map) ist ein Bild auf einer Seite im World Wide Web des Internet, bei dem verschiedene Bildteile zu unterschiedlichen anderen Internet-Adressen weiterverknüpfen.

 

ImagePack
Ein Satz aus fünf oder sechs unterschiedlich aufgelösten Versionen eines Bildes auf der Photo-CD.

 

Inch
Ein Inch (Zoll) = Z,54 Zentimeter.

 

Indizierte Farben

Bilder mit »indizierten Farben« sind ein Sonderfall in der Bildbearbeitung. Manche Programme, etwa Präsentationsprogramme für Diashows am PC, unterstützen keine 24-Bit-Vollfarbdateien. Sie akzeptieren zum Beispiel nur Acht-Bit-Farbbilder, die für Rot-, Grün- und Blautonwerte je Pixel insgesamt nur acht Bit übrig haben. Das ergibt total 256 verschiedene Farben. Beim Umrechnen einer Echtfarben-Datei in eine 256-Farben-Datei können die Systemfarben oder eine dem Bildinhalt möglichst angepasste Palette gewählt werden. Das Verfahren spart Speicherplatz.

 

Interlaced
Beschleunigte Darstellung eines Bildes durch Einlesen nur eines Teils der Bildzeilen (Zeilensprung).

 

Interpolation

Beim Neuberechnen der Grösse gerasterter Bilder wird die Zahl der vorhandenen Pixel je nach Vergrößerungsfaktor umgerechnet zu einer kleineren oder grösseren Anzahl. Dabei können aus den Farbübergängen zwischen den ursprünglichen Bildpunkten geeignete Mittelwerte gebildet werden. Unschärfe kann die Folge sein. Es gibt verschiedene Interpolationsmethoden oder die Alternative, auf Interpolation ganz zu verzichten (»Pixel-Wiederholung«).

 

Invertieren
Beim Invertieren werden alle Dichte- und Farbwerte eines Bildes ins Negativ umgekehrt.

 

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- J -

JPEG

Das JPEG-Dateiformat (Joint Photographers' Expert Group) spart drastisch Speicherplatz, indem es feine Farbinformationen abschnittsweise tilgt und erst beim Öffnen des Bildes durch Mittelwertberechnung wieder erzeugt.

 

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- K -

Kalibrieren
Beim Kalibrieren wird gemessen, wie stark Scanner, Monitor und Drucker von den gewünschten Tonwerten abweichen. Anschliessend werden die Komponenten korrigiert.

 

Kompression

Durch Komprimieren kann der Festplatten-Speicherbedarf von Bilddateien reduziert werden. Das Verfahren TIFF komprimiert arbeitet verlustfrei, während die hocheffektive JPEG-Kompression Information tilgt.

 

Konvergenz

Im Videobereich meint Konvergenz das deckungsgleiche Aufeinandertreffen von Rot-, Grün- und Blausignal innerhalb einer Farbbildröhre. Fortschrittliche Farbmonitore haben einen Konvergenzregler. Bei fehlerhafter Konvergenz erscheinen weisse Linien und Flächen mit Farbsäumen.

 

Kopieren

Im PC-Bereich meint Kopieren unter anderem das Ablegen eines Datenblocks in der Zwischenablage. Von dort kann er in andere Dateien oder Programme geladen werden. Siehe »Zwischenablage«.

 

Kurz-Tasten

Bestimmte Buchstaben- und Zifferntasten, Funktionstasten oder Tastenkombinationen mit der Alt-, Strg-, Leer- oder Shift-Taste aktivieren einen Befehl schneller als der Aufruf über die Menüleiste. Kurztasten werden in der Menüleiste oder in der Hinweiszeile genannt. Sie sind in der Regel mnemonisch, das heisst, aus dem Kürzel kann die Funktion abgeleitet werden (zum Beispiel Strg+A für »Alles auswählen«).

 

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- L -

Lab

Das Farbmodell Lab wurde 1931 vom Centre Internationale d'Eclairage (CIE) entwickelt. Es dient der geräteunabhängigen Farbbeschreibung und umfasst die Farbräume des RGB- und CMYK-Modells. Lab-Bilder setzen sich zusammen aus der Helligkeit (L) und zwei Farbkomponenten, a von Grün bis Magenta, b von Blau bis Gelb. Photoshop arbeitet intern mit dem Lab-Modus, ebenso wie der Druckstandard PostScript Level II.

 

Laserdrucker

Ein Laserdrucker schreibt die Pixel-Daten durch punktförmige Entladung auf eine elektrostatisch aufgeladene Fotoleitertrommel. Dieses Bild wird mit Toner geschwärzt und auf das Papier übertragen. Die typische Auflösung von 300 oder 600 dpi eines SW-Laserdruckers aus dem Bürobereich reicht nicht für gute Halbtonwiedergabe, da erst Blöcke von 4x4 oder 8x8 Punkten einen einzigen Bildrasterpunkt bilden, so dass pro Inch nur 75 oder 37 Bildpunkte übrigbleiben.

 

LPI
Die Rasterweite beim Druck wird oft in lines per inch (1pi), Linien pro Zoll, angegeben. Je grösser die Rasterweite, desto kleiner die Punkte, desto höher Auflösung und Qualität.

 

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- M -

Moiré
Durch die Überlagerung mehrerer Rastermuster entsteht ein schillernder, unerwünschter optischer Effekt. Moirés entstehen zum Beispiel beim Scannern von gedruckten, also bereits gerasteten Vorlagen.

 

Monitor

Je öfter ein Monitor das Bild in der Sekunde neu aufbaut, desto ruhiger wirkt es. Sinnvoll sind Bildwiederholfrequenzen oberhalb von 74 Hertz (Wiederholungen pro Sekunde). Je näher die Mittelpunkte benachbarter Pixel (dot pitches) auf der Lochmaske eines Monitors nebeneinanderliegen, desto feiner die mögliche Bildschirmauflösung. Aktuelle Monitore bieten ein dot pitch von 0,26 Millimeter und weniger. Die Horizontalfrequenz gibt an, wie oft eine Bildzeile auf der Innenseite der Bildschirmoberfläche aufgebaut wird. Multiscan-Monitore können mit verschiedenen Bildwiederholfrequenzen und so mit verschiedenen Grafikkarten zusammenarbeiten.

 

Multimedia
Im PC-Bereich meint der Begriff Multimedia die Integration von Text, Bild-, Ton- und Filmdarstellungen auf einer PC-Plattform

 

Multiscan
Multiscan-Monitore können mit verschiedenen Bildwiederholfrequenzen und so mit verschiedenen Grafikkarten zusammenarbeiten. Siehe »Monitor«.

 

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- N -

Neutralgrau

Ein Bildbereich ist neutralgrau, wenn er keinerlei (sichtbare) Farbanteile enthält. Farbverfälschungen von Filmen, Scannern oder Druckern können durch Reproduktion einer garantiert neutralgrauen Fläche kontrolliert werden.

 

Non-interlaced

Im Non-interlaced-Verfahren zeigen Monitore das Bild ohne Zeilensprung, bilden also die geraden und ungeraden Zeilen gleichzeitig ab. Im Interlaced-Modus dagegen zeichnet der Kathodenstrahl erst alle geraden, dann alle ungeraden Zeilen. Deshalb wirkt der Interlaced-Modus bei gleicher Bildwiederholfrequenz wesentlich unruhiger; er eignet sich nur im Videobereich, wo er herkommt.

 

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- O -

OPI (Open-Press-Interface)

Dieses Verfahren tauscht für Layoutzwecke hochaufgelöste Bilddateien gegen eine niedrig aufgelöste Version des gleichen Bildes. Das beschleunigt die Bearbeitung und den Druck eines Ganzseitenlayouts einschliesslich Bildvorschau und spart Speicherplatz. Das hochaufgelöste Bild wird in der Regel beim Dienstleistungsbetrieb gespeichert und bei der Belichtung automatisch für den Platzhalter eingesetzt.

 

On the fly

Bearbeitungen, die stattfinden, noch wahrend eine vorhergehende Bearbeitung läuft, finden »on the fly« statt – zum Beispiel das Umrechnen von RGB-Scanner-Daten in CMYK noch während des Scan-Vorgangs.

 

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- P -

Passerkreuze

Passerkreuze sind Fadenkreuzmarkierungen, die auf den Druckplatten für die einzelnen CMYK-Druckfarben jeweils an der gleichen Stelle angebracht werden. Beim Übereinanderlegen lässt sich feststellen, ab die einzelnen Farbplatten beim Drucken passgenau sitzen. Beim Drucken mit EBV-Programmen können Passerkreuze wahlweise mitgedruckt werden.

 

Pfad

In Illustrationsprogrammen setzt sich die Linie eines Pfades nicht zusammen aus einzelnen Pixeln, sondern aus Ankerpunkten und den Kurvenzügen dazwischen. Diese B6zier-Kurven werden durch Geraden kontrolliert, die die Ankerpunkte wie Tangenten schneiden. Bewegung dieser Geraden verändert die Kurvenform. Pfade in Photoshop können als Maske, Beschneidungspfad oder gemalte Linie genutzt werden.

 

Photo-CD

Auf der verbreiteten Photo-CD-Master werden digitalisierte Bilder gespeichert, zur Zeit bis zu 100 Bilder in jeweils fünf Auflösungen zwischen 128x192 und 2048x3072 Bildpunkten. Sie speichert Scans von Kleinbilddias und -negativen. Das dazugehörige Dateiformat heisst ebenfalls Photo CD, die Dateiendung PCD. Die seltenere Pro-Photo-CD-Master nimmt wahlweise auch das Format 4000x6000 Pixel auf und akzeptiert Durchlicht-Vorlagen bis 10x13 Zentimeter.

 

PICT

Im PICT-Format werden Grafiken zwischen Programmen auf dem Apple-Macintosh-Computer übertragen. PICT2 kann 8- oder 24-Bit-Bilder verarbeiten. Auf IBM-kompatiblen Computern ist PICT wenig gebräuchlich.

 

Pixel

Ein Pixel (picture element, Bildpunkt) ist die kleinste Einheit in einem als Bitmap gespeicherten Bild oder einem Ein- oder Ausgabegerät wie Monitor, Drucker oder Belichter. Durch stark vergrösserte Darstellung auf dem Monitor können die quadratischen Pixel einzeln beurteilt und korrigiert werden. Je höher die Auflösung eines Scanners, desto höher die Zahl der Pixel pro Inch (ppi) und desto detailreicher die Darstellung.

 

PostScript

Die von Adobe entwickelte Seitenbeschreibungssprache PostScript stellt Schriftzeichen und grafische Elemente so dar, dass sie größenunabhängig in der höchstmöglichen Auflösung des Druckers oder Belichters ausgegeben werden können. PostScript-Elemente können auch mit grundsätzlich größenabhängigen Pixel-Bildern kombiniert werden. Das PostScript-Dateiformat heisst EPS (Encapsulated PostScript). Zum EPS-Bild gehört teilweise noch eine niedrig aufgelöste pixelorientierte Bitmap für die Anzeige des Bildes. Bereits in vier Farbauszüge vorsepariert ist das EPS/DCS-Format, auch hier gehört ein Platzhalter-Pixel-Bild dazu.

 

Posterizing
Siehe »Tontrennung«.

 

PPI
Die Masseinheit ppi (pixel per inch) gibt an, wieviel Bildelemente ein Scanner je Zoll des Originals erfasst.

 

Prescan

Beim Prescan, dem Vorab-Scan, wird die gesamte zu scannende Vorlage mit niedriger Auflösung gescannt, um sie in einem Vorschaufenster darzustellen; danach wird der eigentlich benötigte Bildausschnitt gewählt. Siehe »Scanner.

 

Proof

Bevor ein Bild in Massenauflage erscheint, soll ein Proof gedruckt werden – ein Einzeldruck, der verbindlichen Aufschluss über die zu erwartende Bildqualität gibt. Zu den bekanntesten Proof-Verfahren zählt Chromalin.

 

Punkt

Schriftgrössen werden in der Typografie in der Einheit »Punkt« gemessen. Der in Europa gebräuchliche Didotpunkt misst 0,375 mm, der Pica-Punkt 0,351 mm. Auch bei der Texteingabe in EBV-Programmen wie Photoshop kann die Schriftgrösse in Punkt vorgegeben werden; die daraus entstehende Pixelfläche hängt von der vorgegebenen Druckauflösung der Datei ab.

 

Punktschluss

Je grösser ein einzelner Bildpunkt im Druck, desto eher stösst er an den Nachbarpunkt. Sobald dieser sogenannte Punktschluss eintritt, erhöht sich der Grauwert deutlich. Sichtbar wird das allerdings höchstens bei feinen Grauverläufen. Die Rasterform entscheidet, wie schnell ein Bild dunkel zuläuft. Bei einem quadratischen Punkt tritt der Punktschluss bei rund 40 Prozent Grauwert ein, bei einem runden Punkt erst bei 65 Prozent, bei elliptischen Punkten bei 50 und 75 Prozent. Gröbere Raster, etwa vom Laserdrucker, zeigen den Punktschluss weniger deutlich.

 

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- Q -

(kein Eintrag)
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- R -

RAM
Random-Access-Memory. Siehe »Arbeitsspeicher«.

 

RGB

Wenn die additiven Leuchtfarben Rot, Grün und Blau übereinander projiziert werden, addieren sie sich zu Weiss. Nach diesem Prinzip arbeiten Farbmonitore. Strahlen Rot, Grün und Blau mit voller Leuchtkraft (also Tonwert 255) übereinander, zeigt der Monitor Weiss. Eine Nulldichte von Rot, Grün und Blau führt zu Schwarz; jeder Gleichstand der drei Grundfarben zeigt einen reinen Grauwert dazwischen an. Auch Farbdateien in PC-Bildverarbeitungsprogrammen sind meist nach dem RGB-Schema aufgebaut, in Photoshop sind aber auch CMYK oder LAB möglich. Dia- und Fotopapierbelichter arbeiten nach dem RGB-Schema, indem sie nacheinander den Diafilm mit den Grundfarben Rot, Grün und Blau bestrahlen. Siehe »Lab«.

 

Raster

Viele Drucker (etwa Laserdrucker oder Filmbelichter für den Offsetdruck) können nur Schwarz drucken, keine Halbtöne. Deswegen muss das Bild gerastert werden: Hellere Bildwerte werden durch kleinere, grössere Bildwerte durch grössere Bildpunkte dargestellt, alle jeweils schwarz, dazwischen liegt jeweils weisse Fläche. Der Punktabstand bleibt dabei konstant. Der unterschiedliche Schwarzweißanteil auf jedem Quadratzentimeter simuliert Graustufen. Jeder Bildrasterpunkt setzt sich aus wesentlich kleineren, jeweils gleich grossen Belichterpunkten zusammen.

 

Rastertiefe

Die Zahl der verschiedenen Grauwerte in einem Bild hängt davon ab, wieviel Pixel einen Rasterpunkt im Druck bilden. Je mehr Pixel einen Rasterpunkt bilden, zum Beispiel 8><8, desto besser ist die Rastertiefe, also die Zahl der Halbtöne; damit sinkt jedoch automatisch die Auflösung.

 

Rasterweite

Die Zahl der Bildpunkte pro Zentimeter oder Inch (Zoll) beim Druck von Fotos. Unterschiedlich grosse Rasterpunkte je Flächeneinheit stellen helle oder dunkle Bildteile dar; die unterschiedlich grossen Rasterpunkte werden aus vielen Druckerpunkten zusammengesetzt. Hochwertiger Druck verlangt 60 bis 80 Linien pro Zentimeter auf gestrichenem Papier. Tageszeitungen kommen mit 32 Linien aus.

 

Rasterwinkel

Im Offsetdruck steigt der Schärfeeindruck, wenn die Rasterpunkte nicht in Zeilen nebeneinander liegen, sondern schräg versetzt angeordnet sind. Im SW-Druck ist ein 45-Grad-Rasterwinkel üblich; die vier Farbauszüge einer Vierfarb-Datei werden zur Vermeidung von Moiré mit unterschiedlichen Rasterwinkeln gedruckt.

 

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- S -

Scanner

Scanner leuchten Vorlagen ab und setzen die gemessenen Helligkeitswerte in ein digitales Format um. Dabei werden je nach Scanner-Auflösung die Informationen der Vorlage in eine bestimmte Zahl von Pixeln je Zoll umgesetzt. Jedes Pixel enthält Informationen über seine Helligkeit und Farbe. Das Ergebnis des Scans liegt als RGB-Datei vor und kann in einem Bildverarbeitungsprogramm verändert werden. Am billigsten sind Hand- und Flachbettscanner; sie arbeiten mit CCD-Elementen, deren innerer elektrischer Widerstand sich in Abhängigkeit vom einfallenden Licht verändert. Professionelle Trommelscanner, die von Verlagen eingesetzt werden, kosten mindestens fünfstellige Beträge. Hier wird die Vorlage auf eine rotierende Trommel gespannt, in Photo-Multiplier-Technik abgetastet und von einem Wandler direkt in CMYK umgerechnet.

 

Schwellenwert

Die Graustufe, oberhalb der ein Scanner oder ein EBV-Programm schwarze Pixel anordnet. Das Setzen eines Schwellenwertes verwandelt ein Halbtonbild in eine reine Schwarz- und Weißvorlage (Strichbild). Je nach Schwellenwert enthält das neue Bild mehr Schwarz oder mehr Weiss. Auf Farbe bezogen bedeutet das: Werte, deren Reinheitsgrad über dem gesetzten Reinheitsgrad liegen, werden beibehalten, die anderen gelöscht.

 

Seitenverhältnis

Das Verhältnis zwischen der Länge einer Quer- und einer Längskante eines Bildes. Das Seitenverhältnis ist zum Beispiel wichtig bei der Vorbereitung einer Datei für die Ausbelichtung auf Diamaterial.

 

Skalierung
Veränderung des Aussenmasses eines Bildinhaltes oder Bildteils. In Pixeldateien kann es dabei zu Qualitätsverlust kommen. Siehe »Interpolation«.

 

Spotfarben

Während die Skalenfarben aus der Mischung von Cyan, Yellow, Magenta und Black (CMYK) entstehen, werden die Spotfarben einzeln aus Tabellen von Anbietern wie Pantone oder HKS ausgewählt und als Schmuckfarben zusätzlich oder ausschliesslich gedruckt.

 

Strichzeichnung
Eine Strichzeichnung (Line-Art) enthält nur die Tonwerte Schwarz und Weiss. Jeder Bildpunkt braucht damit nur ein Bit.

 

Subtraktive Grundfarben
Siehe »CMYK«.

 

Sättigung
Farbintensität im Gegensatz zu Farbwert und Helligkeit. Genannt wird das Verhältnis zwischen reiner Farbe und gleichhellem Grau. Siehe »HSV«.

 

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- T -

Thermosublimationsdrucker

Der Farb-Thermosublimationsdrucker (wie Kodak XL 7720) bringt Bildpunkte durch punktuelle Erhitzung eines wärmeempfindlichen Farbbandes zu Papier. Als Farbträger dient eine mit den CMYK-Grundfarben beschichtete Polyesterfolie. Die Druckauflösung wird durch die Anzahl der Halbleiterelemente auf der Thermoschiene bestimmt, der Grad der Erhitzung legt den Halbton fest. – Thermotransferdrucker arbeiten mit einer ähnlichen Technik, können aber keine Halbtöne unterscheiden; sie müssen rastern, was die Auflösung herabsetzt.

 

Thermotransferdrucker
Siehe »Thermosublimationsdrucker«.

 

Thumbnails
Starke Verkleinerungen von Bildern oder Seitenlayouts zur Übersicht und Dateiauswahl zum Beispiel in Bilddatenbanken oder in Photoshops Paletten für Ebenen, Kanäle und Pfade.

 

TIFF

Das Tagged-Image-File-Format TIFF ist ein weit verbreitetes Dateiformat für Pixel-Bilder. TIFF nimmt auch Alphakanäle auf und verarbeitet zahlreiche Farbmodi. Die LZW-Kompression innerhalb des TIFF-Formats spart verlustfrei Festplattenplatz.

 

Tontrennung
Die Tontrennung, auch »Posterizing« oder »Postereffekt« genannt, reduziert ein Bild auf wenige Graustufen oder Farbtöne und erzeugt so eine plakative Wirkung.

 

Tonwertzuwachs

Der Tonwertzuwachs wird definiert als Helligkeitsunterschied zwischen der Filmvorlage und dem fertigen Druckergebnis. Durch das Saugverhalten des Papiers nimmt die Grösse von Rasterpunkten im Ausdruck zu. Dieser Tonwertzuwachs (oder Punktüberhang oder Punktzuwachs) macht die Reproduktion vor allem in den mittleren Tönen dunkler als geplant. Der Tonwertzuwachs kann in den Photoshop-Voreinstellungen für Druckfarben ausgeglichen werden.

 

Tracing
Siehe »Vektorisieren«.

 

Trommelscanner
Siehe »Scanner«.

 

Truecolor

Der Begriff Truecolor meint die Fähigkeit einer Grafikkarte, Farben mit einer Datentiefe von 24 Bit darzustellen. Das ermöglicht pro RGB-Grundfarbe acht Bit beziehungsweise 256 verschiedene Dichtestufen. So können Z56~256><256 = 16,7 Millionen Farben angezeigt werden. 16-Bit-Karten zeigen rund 64000 Farben; das ist die Kategorie Hicolor.

 

Twain

Der Twain-Standard soll Scanner und Bildverarbeitungsprogramme (aber auch DTP-, Grafik- und Text-Software) universell miteinander verbinden. Anbieter von EBV- oder sonstiger Grafik-Software schreiben keine spezialisierten Treiber für jeden einzelnen Scanner; sie bauen nur eine Twain-Schnittstelle ein, über die man eine Scan-Software lädt, die der Scannerhersteller mitliefert – universell passend für alle Twain-kompatiblen Programme. Über den Befehl »Anbinden« beziehungsweise »Acquire« wird die Treiber-Software für den Scanner als eigenes Fenster im EBV-Programm aufgerufen. Problemlos werden mehrere Twain-Scanner aus einem Programm heraus angesprochen. Ebenso kann ein Scanner in mehreren Programmen verwendet werden. Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, erscheint das neue Bild automatisch im EBV-Programm – unabhängig von möglichen Dateiformaten. Gerüchteweise steht »Twain« für »Tool without an important name«. Doch die Twain-Erfinder von Aldus, Caere, Kodak, Logi und Hewlett-Packard wählten die Vokabel »Twain«, eine veraltete englische Form für »zwei«, nach einem Rudyard-Kipling-Zitat: »... and never shall the twain meet«. Mit Twain sollen Scanner und Software endlich doch zusammenarbeiten.

 

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- U -

UCA

Im Druck können dunklen Bereiche flach wirken, wenn die Schatten überwiegend mit der Druckfarbe Schwarz erzeugt werden. Hier verwendet man bei der Farbseparation von RGB- in CMYK-Daten die Unterfarbenzugabe (UCA), die in den Schatten auch Cyan-, Magenta- und Gelbanteile hinzufügt und entsprechenden Schwarzanteil entfernt. Die Unterfarbenzugabe verhindert einen Tontrennungseffekt in detailreichen dunklen Bildteilen. Sie ist nur bei Farbseparation nach dem GCR-Schema möglich.

 

UCR

Wenn bei der Farbseparation Cyan-, Yellow- und Magentawerte übereinanderliegen, um Schwarz oder Grau zu bilden, druckt man in dunklen Bildteilen nur zwei Farben und einen entsprechenden Schwarzanteil, um Druckfarbe zu sparen. Dafür wird die Unterfarbenkorrektur (UCR, Under-Color-Removal) eingesetzt, wie sie auch Photoshop anbietet. In den Teilfarbauszügen werden die Anteile von Cyan, Magenta und Gelb reduziert und durch Schwarz ersetzt. Während UCR nur auf die Schattenbereiche eines Bildes wirkt, bearbeitet das Gray-Component-Replacement, GCR, den gesamten Tonwertumfang.

 

Überfüllung

Beim Drucken entstehen unerwünschte weisse Blitzer zwischen Farbflächen, wenn das Papier sich beim Lauf durch die Druckmaschine verzieht. Darum werden mit einer Überfüllung die vorgegebenen Masse der jeweiligen Farbflächen um minimale Beträge, meist nicht mehr als 0,25'Millimeter, erhöht. Die Überlappungszonen werden vom Betrachter nicht wahrgenommen, gleichen aber den Papierverzug aus.

 

Unbuntaufbau

Gleiche Anteile der Druckfarben Cyan, Gelb und Magenta sollten theoretisch Grau ergeben, so dass bei jeweils 100 Prozent Farbdeckung Schwarz zustande kommt. Beim dreifarbigen Aufbau eines Bildes ergibt der Anteil, der in allen drei Farben vorkommt, Grau. Dazu kommt noch die Tatsache, dass in der Druckpraxis die drei Grundfarben sich durchaus nicht zu neutralem Grau mischen, sondern eher zu Braun oder Grün. Darum kann man die Farbe auch gleich durch zwei Buntauszüge und einen Grauwert darstellen, also als vierte Druckfarbe Schwarz verwenden. Dieser Unbuntanteil wird jedoch in der Praxis nicht vollständig durch Schwarz übernommen, weil dies zu Detailverlusten im Schattenbereich unbunter und stark gebrochener Farben führt. Wird der Unbuntaufbau auf die Tiefen eines Bildes beschränkt, redet man von Under-Color-Removal, UCR. Erstreckt sich der Ausgleich auf alle Dichtebereiche, nennt man das Verfahren Grey-Component-Replacement, GCR. Im Druckprozeß reduziert der Unbuntaufbau die Farbmenge, wodurch sich der Vorgang beschleunigt.

 

URL
Kurz gesagt: die Internet-Adresse. »Unique resource locator«, eindeutige Quellenangabe.

 

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- V -

Vektorisieren

Die Umwandlung eines Pixel-Orientierten Bildes in eine Menge von Geraden mit definierten Anfangs- und Endpunkten (Vektoren) sowie Kurven und Flächen. In einem vektorisierten Bild werden Formen durch Setzen von Ankerpunkten verändert. Das Umwandeln von Bitmap zu Grafik (auch Tracing genannt) kann durch manuelles Nachzeichnen oder automatisch geschehen. Zum Vektorisieren dienen spezialisierte Programme. Vektorgrafiken benötigen meist weniger Speicherplatz als entsprechende Pixel-Orientierte Bitmaps und können ohne Qualitätsverlust beliebig gross mit der Höchstauflösung des Druckers ausgegeben werden. Siehe »Bitmap«.

 

Verlauf
Eine allmähliche, stufenlose Änderung der Farbintensität oder ein gleitender Übergang von einer Farbe zur anderen. Photoshop bietet dafür das Verlaufs-Werkzeug.

 

Video-Bandbreite

Die Video-Bandbreite einer Grafikkarte errechnet sich aus der Formel Horizontalfrequenz x (Horizontalauflösung + 10 Prozent). Leistungsfähige Platinen erreichen hier zum Beispiel 77 Megahertz. Am Beispiel eines Bildes mit 1024><768 Pixeln errechnet sich dies so: 69000 >< (1024 + 102) = 77 Mio. Diese Video-Bandbreite von 77 Megahertz erweist sich als zu karg, wenn 1280><1024 Pixel dargestellt werden: Die Formel 77 Mio. / (1280 + 128) führt zu einer Horizontalfrequenz von nur noch 54 Kilohertz; und dieser Wert ergibt bei 1280x1024 Bildpunkten eine unruhige Vertikalfrequenz von nur 50 Hertz.

 

Videospeicher
Siehe »Grafikkarte«.

 

Virtueller Speicher

Der virtuelle Speicher (swapfile) simuliert einen grösseren Arbeitsspeicher (RAM), als physikalisch tatsächlich vorhanden ist. Der Arbeitsspeicher wird dabei durch Teile zum Beispiel der Festplatte erweitert. Photoshop verwendet unabhängig vom Betriebssystem einen eigenen virtuellen Speicher (»Arbeitsvolume«), der in den Voreinstellungen festgelegt wird. Der Zugriff auf den virtuellen Speicher verlangsamt Photoshop deutlich.

 

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- W -

Wechselfestplatte
Siehe »Cartridge«.

 

Weiche Auswahlkante

In Photoshop lässt sich eine »weiche Kante« definieren; damit franst der Auswahlrand weich aus und geht, bei einer Montage, fliessend in den neuen Hintergrund über. Auch wenn der Bildausschnitt gefiltert oder mit Farbe gefüllt wird, endet die Wirkung weich im Bereich der Auswahlgrenze. Fünf Pixel Radius bedeuten fünf Pixel weichen Rand auf jeder Seite der Auswahllinie. Siehe »Glätten«, »Auswählen«.

 

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- X -

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- Y -

YCC

YCC ist das Farbmodell der Photo-CD; es ist ähnlich aufgebaut wie das Lab-Farbmodell. Für die Weiterverabeitung etwa in Photoshop wird das YCC-Signal aber stets konvertiert. Ein Kanal (Y) nennt Helligkeit (Luminanz). Dieser Bildkanal entspricht einem Graustufenbild der Vorlage. Zwei Kanäle (C1 und C2) speichern Farbanteile. Y (Luminanz) = Rot+Grün+Blau, C1 (Chrominanz 1) = Rot – Y, CZ (Chrominanz 2) = Blau – Y. Durch folgende Formeln sind die Rot-, Grün- und Blauanteile wieder rekonstruierbar: Rot = C1+Y, Blau = C2+Y, Grün = – (Cl+C2) – Y.

 

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- Z -

Zwischenablage

Über die Zwischenablage des Betriebssystems werden markierte Dateiausschnitte von einem Programm ins andere oder von einer Datei in die andere übertragen. Der Befehl »Kopieren« überträgt den markierten Bereich, ohne dass die Datei im aktiven Fenster verändert wird. Der Befehl »Ausschneiden« entfernt dagegen den markierten Teil aus der Ursprungsdatei. Mit dem Befehl »Einsetzen« wird der Inhalt der Zwischenablage in eine neue Datei eingesetzt. Photoshop verwendet eine programmeigene Zwischenablage unabhängig vom Betriebssystem; beim Wechsel zu einem anderen Programm kann Photoshop die Daten aus der Photoshop-Zwischenablage an die Zwischenablage des Betriebssystems übergeben.

 

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